Wie wirklich ist die Wirklichkeit - Symposium zum 850. Geburtstag der Stadt München am 11. August 2008, an der Technischen Universität München (TU)Wie wirklich ist die Wirklichkeit - betrachtet aus zwei Perspektiven. |
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Lama Ole Nydahl - der bekannteste westliche buddhistische Lehrer der Welt, reist für seine Zentren, Schüler und Interessierte seit über 35 Jahren rund um die Welt.
"Wir sehen nicht die Welt, wir sehen unsere Vorstellung von der Welt. Ob man mit Fernrohren, Mikroskopen oder Teilchenzertrümmerern in die äußere Welt schaut, oder durch buddhistische Meditationen in die innere " - man erhält die gleichen Einsichten. Buddha drückte dies vor 2500 Jahren so aus: 'Form ist Leerheit, Leerheit ist Form - Form und Leerheit sind untrennbar."
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Prof. Dr. Hans-Peter Dürr - em. Professor an der LMU München, jahrelang Direktor des Max-Planck-Institut Garching. Ehrenbürger der Stadt München.
"Materie ist letztlich gar nicht aus Materie aufgebaut. Die eigentliche Wirklichkeit basiert nicht auf einem durch Wechselwirkung aufeinander bezogenen Urstoff, sondern primär auf immateriellen Beziehungen, also reiner Gestalt, bzw. Information."
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Prof. Dr. Harald Weinfurter - Max-Planck-Institut Garching. Professor für Quantenoptik an der LMU München.
"Verschränkte Teilchen werden häufig mit zwei Würfeln verglichen, die, wenn man sie gleichzeitig wirft, immer die gleiche Zahl liefern. Wird nämlich eines der verschränkten Teilchen von einem Detektor nachgewiesen und auf seine Eigenschaften hin untersucht, so stehen augenblicklich auch die Eigenschaften des anderen Teilchens fest. Eine Eigenschaft, die Albert Einstein einst als spukhafte Fernwirkung bezeichnete."